Feuerkorb

Das Element Feuer wird in zahlreichen Kulturen mit Dynamik, Stärke und großen Emotionen verbunden. Von jeher galt Feuer als Symbol für Wandel und Erneuerung. Damit Neues entstehen kann, muss zunächst das Alte weichen. Für den eigenen Garten bietet sich ein Feuerkorb als ideale Möglichkeit an, um das Element Feuer zu integrieren.

Feuerkorb mit Grill

Bei einem Feuerkorb bzw. einer Feuerschale handelt es sich um eine tragbare Feuerstelle, deren Standort jederzeit gewechselt werden kann. Das verwendete Material darf nicht brennbar sein, weshalb sich Eisen, Keramik und Ton am besten eignen. Ob ein Feuerkorb mit Grill leckere Gerichte hervorbringt oder die flexible Feuerstätte nur als wunderschöne Dekoration fungieren soll, bleibt jedem selbst überlassen. In beiden Fällen sorgen die lodernden Flammen für Wärme an kühleren Abenden. Ein Feuerkorb besitzt somit ein ähnliches Wirkprinzip wie ein Terrassenofen.

Die Freiluftsaison lässt sich auf diese Weise bis spät in den Herbst ausdehnen. Wer Lust darauf verspürt, kann sogar im Winter grillen. Heiße alkoholische Getränke schützen dann ebenfalls vor Unterkühlung. Damit der Boden oder der Rasen keinen Schaden nimmt, ist die eigentliche Feuerstelle bei einem Feuerkorb erhöht platziert. Sie gewährt der Asche Durchlass, die unterhalb des Feuers mit einer Schale aufgefangen wird. Der Feuerkorb mit Grill ist mit einem Rost ausgestattet. Als Brennmaterial wird für gewöhnlich Holz verwendet.

Feuerkorb erlaubt?

Wer die Anschaffung einer transportablen Feuerstelle für die Terrasse oder den Garten plant, stellt  sich sicherlich die Frage, inwieweit ein Feuerkorb erlaubt ist oder nicht. Eine verbindliche Antwort kann nur die zuständige Gemeindeverwaltung erteilten, denn sie bestimmt, ob in der jeweiligen Gemarkung ein Feuerkorb erlaubt oder ob offenes Feuer prinzipiell verboten ist.

Ein Feuerkorb stellt eine offene Brandstelle dar, für die besondere Brandschutzverordnungen gelten. Das Feuern in direkter Nähe zu Bäumen oder Sträuchern ist immer mit einem Risiko verbunden und sollte deshalb unterbleiben. Für einen Holzuntergrund gilt das Gleiche. Ist ein Feuerkorb erlaubt, empfiehlt sich das Deponieren eines Feuerlöschers in Griffweite. Zumindest sollte stets ein Eimer Wasser und nach Möglichkeit auch noch Sand bereitstehen, damit das Feuer auf die Schnelle gelöscht werden kann.

Ob im Außenbereich eines Mietobjektes ein Feuerkorb erlaubt ist, sollte unbedingt mit dem Vermieter abgesprochen werden. Haben die Gemeinde und der Hausbesitzer nichts dagegen, steht der stimmungsvollen Lichtquelle am Abend nichts im Weg.